Magazin-Rubriken

Oktober 2017

Aktuelle Ausgabe als PDF - Oktober 2017
Aktuelle Ausgabe
PDF
Weitere Ausgaben
Archiv

Veranstaltungen

< Oktober 2017 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          

Bürgerinformation: Die Zukunft von Alt-Mönchengladbach gestalten

Am Dienstag, 17. Oktober, 19 Uhr, in der City-Kirche stellt die Stadt das Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept vor

Ein Treffen zum Seniorensport auf dem Adenauerplatz, daneben verweilen Jugendliche auf Sitzgelegenheiten mit einem spannenden Buch, das sie gerade in der Stadtbibliothek ausgeliehen haben und eine Familie picknickt mit den Einkäufen, die sie vorher in der Markhalle auf dem Kapuzinerplatz gemacht haben. – Diese Szenerie ist noch Fantasie, doch mit dem Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) für Alt-Mönchengladbach kann es ein Beispiel für eine nicht allzu ferne Zukunft sein. Der Adenauer- sowie der Kapuzinerplatz sind dabei nur zwei Beispiele, wo einiges möglich ist. Im 306 Seiten starken Konzeptentwurf stehen insgesamt 63 Projekte, die die Zukunft des 240 Hektar großen Bereichs, von der Breitenbachstraße über den Hauptbahnhof und den Europaplatz bis hin zum Alten Markt, dem Maria-Hilf-Gelände und dem Abteiberg hinweg reichend, mit gestalten sollen.

Die genauen Inhalte des Konzeptes möchte die Verwaltung zusammen mit dem beteiligten Planungsbüro, die STEG Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRWmbH, am Dienstag, den 17. Oktober, ab 19 Uhr in der City-Kirche am Alten Markt allen Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbachern in einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen. Schon ab 18.30 sind alle herzlich eingeladen sich bereits aushängende Ergebnisse und einzelne Pläne anzuschauen. Im Anschluss an die Vorstellung stehen die Verwaltungsmitarbeiter und das beauftragte Planungsbüro auch gerne noch für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

„Schon jetzt ist viel in diesem Bereich in Bewegung. Große bauliche Veränderungen sind in Vorbereitung, wie zum Beispiel der Abriss des Haus Westland und die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes. Neben diesen Veränderungen wird das Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept die Stadtentwicklung in den nächsten zehn Jahren prägen. Schon in drei bis vier Jahren werden diese Veränderungen im Stadtbild sichtbar und ein verbesserte Wohn- und Lebensqualität spürbar sein“, betont Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt.

Dazu sollen dann auch Fördermittel des Landes, des Bundes und der EU beitragen, die mit Hilfe des IHEK in die weitere Stadtentwicklung fließen könnten. „Welche Projekte dabei umgesetzt werden und wie genau ist dabei noch nicht in Stein gemeißelt. Diese Maßnahmen sind ein Entwurf, der jetzt dann auch zur Förderung vorgeschlagen wird“, erklärt der Projektleiter Kajetan Lis vom Fachbereich Stadtentwicklung und Planung. Ende des Jahres soll der Antrag auf Städtebauförderung erfolgen. In der zweiten Jahreshälfte 2018 könnte ein Bescheid möglich sein. Erste Maßnahmen könnten dann schon 2019 umgesetzt werden. „Wenn wir in das Städtebauförderungsprogramm des Bundes aufgenommen werden, reden wir dann aber insgesamt von einem Umsetzungszeitraum von zehn bis zwölf Jahren. In dieser Zeit werden wir wie bisher sehr aktiv mit Akteuren vor Ort zusammenarbeiten und gemeinsam weitere Ideen und Projekte entwickeln und umsetzen können. Daher hoffen wir, dass viele Mönchengladbacher am 17. Oktober kommen und wir weiterhin so viel Interesse bei der Mitarbeit und Engagement auch bei der möglichen Fördermaßnahme erhalten können.“

Zurück

Diese Webseite verwendet Cookies. Weiterlesen …