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Finanzielle Unterstützung der Borussia-Stiftung für „Mama lernt Deutsch“

Die Borussia-Stiftung unterstützt das Projekt „Mama lernt Deutsch“ und hilft so dabei, dass in Zukunft noch mehr Mütter nicht nur Deutsch lernen können, sondern auch verstehen, wie Schule hier funktioniert und sie ihr Kind bei seiner Schullaufbahn unterstützen können. Es wird eng an diesem Morgen in dem Raum in der Gemeinschaftsgrundschule Schulstraße, in dem die Mütter zusammen mit Gabriele Elschenbroich sitzen, die als Honorarkraft dort das Projekt „Mama lernt Deutsch“ unterstützt. Denn heute sind nicht nur die 10 Teilnehmerinnen da, sondern auch Rainer Bonhof. Er übergibt einen Scheck in Höhe von 7.400 Euro der Borussia-Stiftung stellvertretend an Michael Holzportz, dem Mitarbeiter der Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung und Integration (ABI) und Projektleiter von „Rucksack“ und „Mama lernt Deutsch“. Dieser ermöglicht es das Projekt, bei dem die GGS Schulstraße mit der GGS Pesch zusammenarbeitet, fortgesetzt werden kann. Wie wichtig der Spracherwerb ist und vor allem, dass es nicht ganz leicht ist eine neue Sprache zu lernen, das weiß Bonhof aus eigener Erfahrung: „Ich bin ja auch gebürtiger Niederländer und musste erst einmal Deutsch lernen. Deswegen weiß ich ,deutsche Sprache – schwere Sprache‘, wie man manchmal etwas scherzhaft sagt. Aber es ist auch etwas dran. Doch Sprache ist einfach ein ganz wichtiger Faktor in Sachen Integration und deswegen ist das Geld der Borussia-Stiftung hier wirklich gut und sinnvoll angelegt.“ Die Borussia-Stiftung fördert seit vielen Jahren soziale Projekte in Mönchengladbach.

Das von der Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung und Integration in Mönchengladbach (ABI) im Fachbereich Schule und Sport organisierte „Rucksack-Programm“ist ein europaweit anerkanntes Projekt zur Sprachförderung und Elternbildung im Elementar- und Primarbereich. Dabei werden Mütter mit Zuwanderungsgeschichte von einer Elternbegleiterin in Bezug auf die Erziehung und besonders die sprachliche Bildung ihrer Kinder unterstützt. Im Vorläuferprojekt „Mama lernt Deutsch“ lernen die Mütter zunächst die deutsche Sprache und werden befähigt, am Rucksack-Programm teilzunehmen. Beide Programme sind seit mehreren Jahren an der GGS Pesch und der GGS Schulstraße etabliert und kommen bei den Müttern mit Zuwanderungsgeschichte und bei den Lehrerinnen und Lehrern ausgesprochen „gute Noten“.

Das Lernen der deutschen Sprache ist dabei ein wesentlicher Schlüssel, um auch ein Verständnis für Anderes zu ermöglichen erklärt Holzportz: „Alleine in dieser Gruppe kommt fast jede Teilnehmerin aus einer anderen Nation und da ist dieses Projekt wirklich wichtig, denn nicht nur die Sprache alleine ist überall anders auch Schule funktioniert überall anders als hier in Deutschland. Deswegen ist das hier auch eine wichtige Schnittstelle, damit auch klar wird, wie hier Eltern und Schule für das Kind zusammenarbeiten können, um es auf seinen Weg in die Zukunft zu begleiten. Und wir sind der Borussia-Stiftung sehr dankbar, dass sie uns dabei unterstützt, diese Arbeit machen zu können.“ Diesem Dank können sich die beiden Schulleiterinnen Katja Stappmanns und Andrea Nolte nur anschließen.

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