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Flüchtlingssituation hat sich deutlich entspannt

Verwaltung legt aktuellen Flüchtlingsbericht vor: zahlreiche Unterkünfte aufgegeben

Die Flüchtlingssituation hat sich im Laufe des Jahres 2017 deutlich entspannt. Das geht aus einem aktuellen Bericht hervor, den die Verwaltung jetzt im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren vorstellte. Während die Zahl der im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylBG) in Mönchengladbach betreuten Flüchtlinge im April 2016 einen Höchststand von 3.216 Personen erreicht hatte, ging deren Zahl ab Mai 2016 kontinuierlich zurück. Zum 31 August dieses Jahres erhielten noch 1.593 Personen Leistungen nach dem AsylBG. Gegenüber April 2016 ist die Zahl somit um mehr als die Hälfte zurückgegangen.

In den von der Stadt betriebenen Unterkünften und Wohnungen leben derzeit 800 Personen, 793 Personen leben in selbst angemieteten Wohnungen. In 2017 wurden der Stadt im Zeitraum Januar bis August 115 neue Flüchtlinge zugewiesen. 49 Flüchtlinge stammen aus Syrien, die übrigen 66 Flüchtlinge verteilen sich auf zehn verschiedene Staaten. Zwar endete im Januar die Anrechnung von 740 durch das Land angemieteten Plätze in den Unterkünften TIN und P 8, unter Anrechnung von 800 Plätzen der Erstaufnahmeeinrichtung JHQ beträgt die Erfüllungsquote der Stadt laut Bezirksregierung Arnsberg nach Stand Juni 2017 insgesamt 124 Prozent. Demnach ist auch vorläufig nicht mit gesteigerten Zuweisungen zu rechnen.

„Der Rückgang der durch die Stadt betreuten Flüchtlinge bedeutet jedoch nicht, dass seit Mai 2016 ca. 1.600 Flüchtlinge die Bundesrepublik wieder verlassen haben, vielmehr sind die meisten Personen nach Erhalt eines Aufenthaltstitels in den Rechtskreis des SGB II gewechselt“, erläuterte Sozialdezernentin Dörte Schall vor dem Ausschuss. Im Integration Point des Jobcenters werden zum Stand 31. Juli 2017 insgesamt 1.431 Personen vermittlerisch betreut, insgesamt 2.277 Personen erhalten Leistungen nach dem SGB II. Der ab Mai 2016 zu verzeichnende Rückgang der in den städtischen Unterkünften untergebrachten Flüchtlinge hat dazu geführt, dass bislang nach und nach eine Reihe von Unterbringungsmöglichkeiten aufgegeben wurde. Standen im Mai 2016 noch 3.290 Unterbringungsplätze zur Verfügung, beläuft sich deren Zahl momentan noch auf 2.320. Aufgegeben wurden zwischenzeitlich die Standorte Bockersend, Hardter Straße, Brucknerallee sowie die für die Unterbbringung temporär genutzten Schulen Friesenstraße, Orffstraße, Am Torfbend und Winkelner Straße, Pescher Straße, Norwich Walk, die Leichtbauhallen Neuwerk Krahnendonk, die Turnhalle Regentenstraße und Carl-Diem-Straße.

Von den 2320 Plätzen, die aktuell bereit gehalten werden, sind aktuell 800 belegt. Die Stadt setzt in der Bereithaltung von Unterkünften auf qualitativ bessere Räumlichkeiten. (pmg/sp)

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