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Neues Rathaus Rheydt Visualisierung / Foto: Stadt Mönchengladbach
Neues Rathaus Rheydt Visualisierung / Foto: Stadt Mönchengladbach

Rat stimmt Überlegungen für neues modernes Rathaus in Rheydt zu

Verwaltung kann nun Vorstellungen konkretisieren und Wirtschaftlichkeitsberechnung anstellen.

Die Verwaltung ist in ihren Überlegungen für ein zentrales modernes Rathaus in Rheydt auf dem richtigen Weg. Der Rat beschloss in seiner heutigen Sitzung, diese ersten Überlegungen fortzusetzen und zu konkretisieren. Dabei sollen im Bereich zwischen Limitenstraße und Harmoniestraße, Marktplatz Rheydt und Stresemannstraße im Bestand nicht unter Denkmalschutz stehende Seitenflügel am Rathaus abgerissen und neu aufgebaut, die stadteigene Immobilie, in dem sich Karstadt befindet um und ausgebaut und die Stadtsparkasse nebenan abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Im nächsten Schritt steht jetzt eine konkrete Wirtschaftlichkeitsberechnung an. Während in diesem Jahr die Planungen vertieft werden, erfolgt in 2018 ein Wettbewerbsverfahren. 2019 ginge es dann in die konkrete Planung und Ausschreibung. Baustart könnte dann 2020 erfolgen, und etwa vier bis fünf Jahre später die Fertigstellung.

Mit den Plänen will sich die Verwaltung auch mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit von in die Jahre gekommenen Verwaltungsgebäuden trennen. Um Gebäude wie etwa an der Fliethstraße, Verwaltungsgebäude Oberstadt oder Nicodemstraße zu sanieren, müssten Millionenbeträge in die Hand genommen werden. An den insgesamt 26 Standorten hat die Verwaltung einen Sanierungsstau von insgesamt rund 72,4 Millionen Euro ermittelt. Als fest gesetzt bleiben die städtischen Gebäude Rathaus Abtei, das Vitus-Center, ebenso in städtischer Hand und in das im vergangenen Jahr erst der neue Bürgerservice eingezogen ist, sowie die Immobilie der städtischen Tochter EWMG an der Wilhelm-Strauß-Straße in Rheydt.

Das neue zentrale Rathaus, das auch den Ansprüchen einer modernen Verwaltung in Digitalisierung, Arbeitsabläufen und Kommunikation entsprechen soll, könnte bei wirtschaftlicher und effizienter Raumaufteilung insgesamt der neue Arbeitsplatz für 1.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden. Zum Vergleich: aktuell sind an die 500 Bedienstete im Rathaus Rheydt sowie im Karstadt-Gebäude und im Gebäude der Sparkasse untergebracht, die ihre Bereitschaft signalisiert hat, ihre Immobile in die Überlegungen einzubringen. Darüber hinaus könnte im derzeitigen Rathaus-Innenhof ein mehrgeschossiges Multifunktionsgebäude und die Gasse zwischen Rathaus und Karstadt-Bau als überdachter Zentraleingang im Sinne einer Magistrale umfunktioniert werden. Ebenso spielen Überlegungen für eine Zusammenlegung städtischer Gesellschaften am neuen Verwaltungsstandort eine Rolle. Während Rheydt zentraler Verwaltungsstandort, der die Innenstadt zusätzlich stärkt, würde, könnte das Rathaus Abtei in Mönchengladbach, weiterhin Sitz des Oberbürgermeisters, mit einem überdachten Innenhof, in dem zukünftig der Rat tagt, das politische Zentrum werden.

Quelle: Stadt Mönchengladbach

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