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Für jede Situation das richtige Implantat

Titan- oder Keramikimplantat?

Implantate sind eine ideale Lösung bei Zahnverlust. Sie werden schmerzfrei in den Kieferknochen eingesetzt und übernehmen die Funktion der natürlichen Zahnwurzel. Implantatgetragene Zähne können auch immunologisch vorbelasteten Menschen, die zu Unverträglichkeitsreaktionen und Allergien neigen, zu neuer Lebensqualität verhelfen.

Ob Titan- oder Keramikimplantat, Lösungen auf Basis beider Implantatmaterialien versprechen optimale Kaufunktion, ästhetisch anspruchsvolles Aussehen und Zähne, die sich anfühlen wie natürliche. Kein Knochenschwund und Schonung gesunder Zahnsubstanz an den Nachbarzähnen sind überzeugende Argumente für implantatgetragene Kronen, Brücken oder Prothesen.

Titan ist bei Implantationen das am häufigsten verwendete Material. Laut wissenschaftlichen Studien verhält sich hochreines Titan biologisch neutral und weist eine hervorragende Gewebeverträglichkeit auf. Patienten mit chronischen Vorerkrankungen wie Allergien, Diabetes, Rheuma oder Stoffwechselerkrankungen legen oft Wert auf metallfreie Werkstoffe. Keramikimplantate bzw. Zirkonoxidimplantate sind dann vorzuziehen, wenn ein Verträglichkeitstest – nicht invasiver Allergie- oder Gentest – Hinweise gibt, dass ein Patient sensibel auf einen Werkstoff reagiert. „Vollkeramische Implantate werden empfohlen, wenn Patienten eine Titanunverträglichkeit aufweisen oder ein generelles Unbehagen gegenüber Metall im Mund vorliegt“, informiert Dr. Dr. Ralf-Thomas Lange, zertifizierter Implantologe und Gutachter für Implantologie. Moderne Keramikimplantate sind biokompatibel und verhalten sich biologisch neutral. Sie bestehen aus Zirkonoxid, einem Material mit ausgezeichneter Gewebeverträglichkeit. Die konsequente, metallfreie Kombination aus Vollkeramikimplantat und Vollkeramikkrone ermöglicht ein umfassendes, metallfreies Behandlungskonzept. Eine Sensibilisierung des Körpers durch Zirkonoxid und eventuelle Nebenwirkungen von Metallen sind ausgeschlossen.

Ein weiterer Vorteil der Keramikimplantate ist deren weiße Farbe, die der natürlichen Zahnfarbe sehr nah kommt. Mit Keramikimplantaten lassen sich auch bei Patienten mit einer Weichgeweberezession/Zahnfleischrückgang überzeugende Ergebnisse erzielen. Im ästhetisch anspruchsvollen Frontzahnbereich können die elfenbeinfarbigen Keramikimplantate als eine Alternative zu Titanimplantaten verstanden werden. „Wenn ausreichend gesundes Knochen- und Zahnfleischgewebe um das Zahnimplantat vorhanden sind, ist für erfahrene Implantologen eine perfekte ästhetische Implantatversorgung mit Titanimplantaten ebenfalls möglich. Das Zahnfleisch geht im Kontakt mit dem Zirkonoxidimplantat nicht zurück und zeigt eine hervorragende biologische Integration“, berichtet Jörg Weyel, zertifizierter Implantologe. Keramikimplantate haben eine sehr geringe Plaque-Affinität. Dank der optimalen Gewebeverträglichkeit verläuft die Zahnfleischregeneration um das Implantat sehr gut. Das Risiko für Zahnfleischentzündungen oder Periimplantitis wird reduziert.

Keramik- und Titanimplantate sind ein fester Bestandteil im Behandlungsspektrum der Praxis für Ästhetisch Plastische und Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie Dr. Dr. Lange & Weyel. Nach einer sorgfältigen Diagnostik und dreidimensionalen Darstellung des Kiefers mittels Digitaler Volumentomographie (DVT) können die erfahrenen Spezialisten für Implantologie das passende Implantatdesign und das ideale Implantatmaterial empfehlen. Die Implantation von Keramikimplantaten erfolgt unter der bewährten Systematik und Operationstechnik wie bei Titanimplantaten. Die mehr als 20 Jahre lange Erfahrung der beiden zertifizierten Implantologen und mehr als 98 % Erfolgsquote auch in schwierigen Fällen zeigt: Implantate können das Leben positiv verändern und sorgen für eine bessere Lebensqualität.

Dr. Dr. Lange & Weyel
Praxis für Ästhetisch- Plastische und Mund-
Kiefer- und Gesichtschirurgie | Marktstr. 2 | 41236 MG | Tel. 02166 944262 | www.implantate-mg.de

Fotos: LAWE/Shutterstock

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