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Foto: Chiara Porada
Foto: Chiara Porada

Smart Camp für Medienkompetenz

Wie wird man Influencer bei YouTube?

Daniel Goihl ist Schauspieler, Projektmanager und Social-Media-Spezialist. Er kennt sich aus mit Fame, Fans und dem Internet. Im Smartcamp erklärt er, wie man als YouTube-Star Geld mit seinem eigenen Kanal verdienen kann. Leute, die in diesem oder auch in anderen sozialen Netzwerken viele Follower haben, nennt man Influencer. Das bedeutet, sie können ihre Fans beeinflussen, wenn sie beispielsweise ein bestimmtes Produkt oder eine Veranstaltung anpreisen. Firmen nutzen diesen Vorteil und bieten Influencern kostenlose Produkte zum öffentlichen Test an, oder machen gleich ganze Werbeverträge mit ihnen.

Im Prinzip kann jeder Influencer werden. Doch ist das wirklich so einfach wie es klingt? „Ist es nicht“, sagt Daniel Goihl. „Zuerst muss man sich eine Community aufbauen und das ist angesichts der riesigen Konkurrenz nicht ganz einfach. Man braucht eine Idee, mit der man sich von den anderen You- Tubern abhebt und dann muss man regelmäßig spannende Videos hochladen. Das macht großen Spaß, aber man ist mit der Planung eines Beitrags, dem Filmen, Schneiden und Hochladen schon mal bis zu zehn Stunden pro Video beschäftigt“.

Zarte Gemüter sollten sich die Karriere als Influencer gut überlegen, denn man steht persönlich in der Öffentlichkeit und muss daher sehr gut mit Kritik umgehen können. Nicht jeder Kommentar ist freundlich. Zu Beginn verdient man mit seinem YouTube Kanal kaum Geld. Auf 1.000 Klicks kommen nur ein paar Cent Verdienst und auch die Firmen laufen einem nicht direkt die Tür ein, wenn man ein paar Tausend Follower hat. Daniel Goihl: „Wichtig ist, dass die Influencer zum Firmenkonzept passen. Hier gibt es spezielle Agenturen, die passende Influencer für Firmen suchen und zwischen ihnen vermittelt“.

Text: Chiara Porada

Info

  • Initiator der Smart Camps ist BG3000, eine IT-Modellregion aus Bad Godesberg, deren Gründerin Simone Stein-Lücke ist. • Das Smart Camp fand im Januar im Hugo-Junkers- Gymnasium statt.
  • Schirmherr war der CDUAbgeordnete und MdB Dr. Günter Krings aus Mönchengladbach.
  • Sponsoren sind unter anderem die Konrad-Adenauer- Stiftung, Google, Huawei oder auch regionale Sparkassen.
  • Schulen können sich bei Interesse gerne unter info@gb3000.de melden.

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