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Foto: Matthias Stutte
Antigone

Antigone

Fr, 24.11.2017
19:30 Uhr
Ort: Theater Mönchengladbach | Große Bühne

Ödipus’ Söhne, Polyneikes und Eteokles, haben sich im Kampf um Theben gegenseitig getötet. Als neuer Herrscher verfügt Kreon, dass Polyneikes nicht bestattet werden darf. Antigone (gespielt von Vera Maria Schmidt – siehe Foto), die Schwester der Brüder, ist entsetzt. Weder die von Kreon angedrohte Todesstrafe noch Warnungen ihrer Schwester Ismene können Antigone beirren: Sie beruft sich auf das göttliche Gesetz, das die Ehrung des Toten verlangt. Vor den Toren der Stadt vollzieht Antigone das Totenritual an der Leiche ihres Bruders – voller Überzeugung, das Richtige zu tun. Kreon, der keinen Zweifel an seiner Entscheidung hat, bestraft Antigone: Sie soll lebendig in ein Felsengrab eingeschlossen werden. Doch die Stimmung in Theben wendet sich zugunsten von Antigone. Der blinde Seher Teiresias warnt Kreon vor dem Zorn der Götter, der sich schon bald durch eine Kette von Selbstmorden offenbart. Sophokles schrieb über 120 Bühnenwerke, von denen nur sieben Tragödien und ein Satyrspiel die Jahrtausende überlebt haben. Die Dramen König Ödipus, Ödipus auf Kolonos und Antigone beleuchten das Schicksal des Königshauses von Theben. Die darin aufgeworfenen Fragen nach dem Kreislauf von Schuld und Sühne, nach Recht und Unrecht, nach Legitimation, menschlicher Fehlbarkeit und dem Ringen um Selbsterkenntnis sind auch nach über 2.000 Jahren aktuell und haben ihre Dringlichkeit nicht verloren.

Foto: Matthias Stutte

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