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Tim Banerjee führt in Mönchengladbach die wirtschaftsrechtlich orientierte Rechtsanwaltskanzlei Banerjee & Kollegen. / Foto: privat
Tim Banerjee führt in Mönchengladbach die wirtschaftsrechtlich orientierte Rechtsanwaltskanzlei Banerjee & Kollegen. / Foto: privat

Betriebsunterbrechung: Nach dem Schaden ist vor dem Streit

In einem Schadenfall können Unternehmer aus allen Branchen vor allem auf hohen Kosten aufgrund der Betriebsunterbrechung sitzen bleiben, auch wenn diese (eigentlich) versichert ist. Spezialisierte Kanzleien unterstützen jedoch bei der Erfüllung aller Ansprüche und übernehmen die gesamte Schadenabwicklung.

Es ist wohl für jeden Unternehmer eine Horrorvorstellung: Ein Unglück legt den Betrieb lahm. Durch einen Sturmschaden ist die Lagerhalle komplett abgedeckt worden, alle Materialien stehen unter Wasser; durch einen Kurzschluss brennt die Restaurantküche ab und ist erst einmal nicht mehr einsatzfähig; ein Rohrbruch in einem Dienstleistungsbetrieb beschädigt die gesamte technische Infrastruktur irreparabel. „Es gibt zahlreiche Ereignisse, die einen Betrieb von jetzt auf gleich lahmlegen können. Und das komplett. Ein normaler Geschäftsbetrieb ist für den Gastronom ohne Küche, für den Handwerker ohne Lager und Material und für den Unternehmensberater ohne Server, Computer und Telefon nicht möglich“, sagt Tim Banerjee. Der Rechtsanwalt ist Gründungspartner der Kanzlei Banerjee & Kollegen in Mönchengladbach und hat sich auf die rechtliche Beratung von Unternehmern in allen wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen spezialisiert. Ein Fokus ist die Begleitung im Versicherungsrecht – speziell bei der Betriebsunterbrechung.

Tim Banerjee weiß aus der Praxis: „Nach dem Schaden ist oftmals vor der Streitigkeit mit dem Versicherer. Denn selbst die teuersten Versicherungsverträge bieten letztlich nur den Schutz, dem die Versicherung auch stattgibt. Was Unternehmer nicht vergessen dürfen: Sie verdienen nicht nur kaum oder kein Geld durch die Betriebsunterbrechung. Auch alle Kosten für Personal, Miete, Kredite etc. laufen weiter.“ Die Betriebsunterbrechungsversicherung soll dann einspringen, um den Ausfall beim Einkommen zu kompensieren und die laufenden Kosten zu finanzieren. Aber der Versicherer werde natürlich versuchen, seine Kosten so gering wie möglich zu halten, wenn er die versicherten, weiterlaufenden fixen Kosten und die Erträge berechne und die Einsparungen, etwa beim Wareneinkauf, gegenüberstellt. Das könne natürlich dazu führen, dass ein Unternehmer wesentlich weniger Geld von der Versicherung erhalte, als er tatsächlich durch die Betriebsunterbrechung verliere. „Dadurch kann das Unternehmen in eine echte Schieflage geraten. Zumindest ist das Unternehmereinkommen für das Geschäftsjahr stark gefährdet“, warnt Tim Banerjee.

Er weist deshalb darauf hin, dass es für Unternehmer aus allen Branchen unerlässlich sei, von Beginn an auf eine professionelle Schadenabwicklung bei der Betriebsunterbrechung zu setzen. „Wir machen regelmäßig die Erfahrung, dass sich durch eine enge und rechtlich fundierte Kommunikation mit der Versicherung die Ansprüche des Unternehmers durchsetzen. Denn die Praxis zeigt, dass rechtlicher Beistand oftmals den entscheidenden Unterschied ausmacht.“ „Der versierte Anwalt kennt alle Fallstricke bei der Schadensabwicklung. Er behält die immer unübersehbare Entwicklung der Schadenspositionen und die Stundenverrechnungssätze im Blick, kennt die aktuelle Rechtsprechung und alle notwendigen Dokumente, die zur schnellen und vor allem fairen Schadenabwicklung beigebracht werden müssen.“

Versicherungsschutz sei ein hochkomplexes Thema, gerade im gewerblichen Bereich. Wer dabei nicht mit professionell und zielgerichtet vorgehe, könne schnell Nachteile erleiden, betont der Mönchengladbacher Rechtsanwalt. „Der Rechtsanwalt sorgt als Parteivertreter des Versicherungsnehmers dafür, dass der Prozess nicht zu seinen Ungunsten abgewickelt wird, etwa durch eine einseitige Bewertung des Schadens oder eben die unvorteilhafte Berechnung der Auszahlungssumme.“

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