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Foto: © MGMG
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Mönchengladbach im Aufwind

Wirtschaftsfördwerung blickt auf erfolgreiches Jahr 2016 zurück.

Steigende Zahlen von Menschen in sozialversicherungspflichtigen Verhältnissen, viele Projekte auf der Baustelle und eine gute Investorennachfrage – die WFMG ist zufrieden mit dem Jahr 2016. Jetzt heißt es weiter dran bleiben und Mönchengladbach vor allem noch weiter für eine digitale Zukunft zu stärken.

Der Blick auf das vergangene Jahr fällt bei der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) äußerst positiv aus. Und nicht nur das, er wird zudem begleitet von einer optimistischen Stimmung was das Jahr 2017 angeht. So sind durch das Engagement der WFMG im Jahr 2016 640 neue Arbeitsplätze entstanden und 412 konnten gesichert werden. Insgesamt wurden rund 160.000 Quadratmeter Gewerbefläche veräußert und 35 firmenbezogene Projekte abgeschlossen. Dabei stößt, was die Gewerbeflächen angeht, laut Geschäftsführer der WFMG Ulrich Schückhaus, Mönchengladbach zwar langsam an seine Grenzen, dafür eröffnen sich aber neue Möglichkeiten: „Natürlich werden wir in Teilen die Nachfrage nicht mehr bedienen können und zum Beispiel weiteren riesigen Logistikern die Möglichkeit bieten können, sich hier anzusiedeln. Dafür können wir zum Beispiel im Bereich der Büroflächen punkten. Dort senden Projekte wie das Passepartout im Nordpark wichtige Zeichen. Und so haben wir dann auch die Chance unseren Fokus auf höher qualifizierte Jobs zu lenken und in Mönchengladbach in diesem Bereich mehr Anreize zu setzen.“

Damit gehen auch Projekte einher, die Mönchengladbach im digitalen Bereich stärken. Dabei richtet sich die WFMG nicht nur an Start-ups in der Branche, sondern versucht Mönchengladbach insgesamt auf eine digitale Zukunft einzustellen: „Da geht es zum Beispiel auch um Handwerksbetriebe, die sich immer mehr im Bereich Smart-Home aufstellen müssen.“ Und es geht bis hin zum einzelnen Haushalt, der vielleicht jetzt noch mit seiner Internetverbindung ganz zufrieden ist. „Zurzeit ist die Grundversorgung in Mönchengladbach im Verhältnis zu anderen Städten unserer Größenordnung wirklich gut. Doch auch im Privathaushalt wird die Entwicklung dahin gehen, dass ein höheres Datenvolumen gebraucht wird, damit alle bequem parallel im Internet unterwegs sein können. Deswegen wird uns der Breitbandausbau zwar zunächst verstärkt noch an Mönchengladbacher Randgebieten, aber auch darüber hinaus noch weiter beschäftigen.“

Wie rasant Entwicklungen gerade im digitalen Bereich ablaufen können, davon hat sich die WFMG zusammen mit Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners jüngst auch noch einen Eindruck bei einem Besuch in China verschaffen können. „Und dort haben wir auch wieder erfahren, wie wichtig solche Kontakte sind, weil teilweise zum Beispiel die Standortentscheidung genau darüber fällt.“ So gehören generell auch der Kontakt und der Austausch mit der Wirtschaft in anderen Nationen zu wichtigen Bereichen der WFMG. „Gerade jetzt, wo es von politischer Seite unruhiger wird, merken wir aber, dass gerade auf wirtschaftlicher Ebene vielen weiter an guten Verbindungen gelegen ist. So erleben wir es zum Beispiel was die USA oder was Großbritannien angeht.“

Hier vor Ort zieht die WFMG für 2016 und auch was den Ausblick in die Zukunft betrifft zunächst aber auf jeden Fall eine positive Bilanz. „Im Nordpark haben wir große Nachfragen und beschäftigen wir uns mit dem Standort als Sport- und Eventgebiet. Da sind dann auch Projekte dabei wie Fußballgolf, das wohl in naher Zukunft hier angeboten wird. Und auch der Regiopark entwickelt sich ständig weiter und das besser als wir je vermutet hätten. Rund 5.000 Menschen werden dort bald arbeiten.“

Außerdem laufen derzeit die Vorbereitungen für verschiedene Messen, auf denen Mönchengladbach mit der WFMG vertreten sein wird. Ein kleines rundes Jubiläum feiert da in diesem Jahr die Messe „MG zieht an“. Die Nachwuchsmesse der Textilbranche findet vom 18. bis 19. Mai bereits zum zehnten Mal statt. Ebenfalls ein Erfolgsprojekt – so ist die Messe mit rund 100 Unternehmern und Kooperationspartnern als Ausstellern auf dem Campus der Hochschule Niederrhein ausgebucht und bis zu 7.000 Besucher werden erwartet.

Ein Appell ist Geschäftsführer Ulrich Schückhaus am Ende dann aber noch wichtig: „Natürlich wird vor allem über die großen Projekte in den Medien berichtet, doch die positiven Entwicklungen in unserer Stadt mit steigenden Zahlen was die Beschäftigung angeht, sind auch ein Großteil der Verdienst der mittelständischen Betriebe, die für Mönchengladbach sehr wichtig sind. Und ja, auch hier bieten wir den Unternehmen unsere Unterstützung an und laufen zahlreiche Projekte. Auch wenn diese nicht immer so prominent dargestellt werden.“

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