Ein Foto der Hans-Jonas Statue, im Hintergrund Baustelle Ein Foto der Hans-Jonas Statue, im Hintergrund Baustelle
Foto: © Stadt Mönchengladbach
Ein gutes Jahr lang thronte Namenspatron Hans Jonas über einer Baustelle. Am 24. September wird der Park feierlich wiedereröffnet.
14.09.2022
Aktuelles

Der neue Hans-Jonas-Park wird feierlich eröffnet

Mit Musik-, Kultur- und Sportangeboten ist bei der Feier am 24. September für jeden etwas dabei

Ein gutes Jahr lang wurde im Hans-Jonas-Park gebaggert und gewerkelt, gestaltet und begrünt. Jetzt wird die kleine Oase inmitten der Gladbacher Innenstadt wieder für die Menschen geöffnet. Mit zahlreichen Angeboten sportlicher, kultureller und musikalischer Art laden das Quartiersmanagement und die angrenzenden Institutionen die Bürgerinnen und Bürgern ein, den neugestalteten Park am 24. September zu erkunden.

Um 13 Uhr eröffnen Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr.-Ing. Gregor Bonin den Festtag am Denkmal des Namenspatrons Hans Jonas nahe dem Sonnenhausplatz. Anschließend können sich Besucherinnen und Besucher durch den Park treiben lassen und dabei kleinen Konzerten der Musikschule lauschen. "Wandelkonzerte" heißt das Konzept, bei dem die Zuhörenden von einem Schauplatz zum nächsten ziehen. In die unterschiedlichsten Ecken des Parks führt auch die Kunst-Rallye, die das Museum Abteiberg und JUKOMM zusammen anbieten. Die Teilnehmenden erfahren dabei viel Neues und Wissenswertes über die im Park verteilten Kunstwerke. An einem Kunstwerk, dem "Lesewald" von Ferdinand Kriwet, kann man sich am Stand des SKM selber künstlerisch betätigen und die "Sprachrohre" mitgestalten. Wer nicht nur den Park, sondern auch dessen Umfeld neu entdecken möchte, kann bereits um 11:30 Uhr und 12:15 Uhr an den Stadtführungen der Marketinggesellschaft Mönchengladbach teilnehmen. Ein Ort, an dem bei der Eröffnung der Weg eines jeden Besuchers vorbeiführen sollte, ist die Freiluftbühne zwischen VHS und Musikschule. Hier spielen den ganzen Tag über verschiedene Ensembles. Auch Tanzgruppen treten auf. Auf der Wiese vor der Volkshochschule kann man sich bei Transition Town, dem BUND und dem Eine-Welt-Laden kreativ betätigen und sich über einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen informieren. Begibt man sich weiter Richtung Traumstraße, dann kann man mit dem Arbeitslosenzentrum das 40-jährige Bestehen feiern und sich über das zukünftige Kunstwerk in dessen Garten informieren, das Brücken zu den benachbarten Schulgebäuden schlägt. Auch sportlich hält der Eröffnungstag einiges bereit. Die kleineren Besucher können sich auf der Hüpfburg am STEP austoben. Für die Größeren hat JUKOMM einen Boxring an der Turnhalle aufgebaut. Das Angebot des JUKOMM geht ab 18 Uhr nahtlos mit der Jugendkulturnacht weiter. Am anderen Ende des Parks feiert das Stiftische Humanistische Gymnasium (Huma) ab 14 Uhr unter dem Motto "Back to Live" sein Sommerfest. Die Schule zeigt dort auch den neu gestalteten Schulhof mit seinen Bewegungsangeboten. Dazu wird auch das neue Kleinspielfeld genutzt, das ab 17:30 Uhr von den Scorpions aus Odenkirchen bespielt wird. Die Basketballer laden bei einem freien Training zum Mitmachen ein und spielen danach ein kleines Turnier. Ein wenig ruhiger, aber dennoch sportlich, kann man sich um 15 Uhr und 16 Uhr bei Tai Chi auf den Rasenflächen betätigen.

Neue Wege, mehr Sicherheit und vielfältige Angebote Mit der Umgestaltung des Hans-Jonas-Park sollten dessen Potential als innerstädtischer Aufenthalts- und Erholungsraum gestärkt und neue Verbindungen geschaffen werden. Zur Maßnahme gehört ein neues Wegekonzept, das unter anderem die Volkshochschule besser in den Park einbindet. Ein Wegekreuz auf der Höhe des STEP verteilt verschiedene Nebenwege zu allen Zielen im Park. Neue Verbindungen geht der Park aber auch städtebaulich ein. Teil der Maßnahme war es, den Schulhof des Huma mit Parkour-Geräten zu versehen und nachmittags für Besucherinnen und Besucher zu öffnen. So wird der Schulhof Teil des öffentlichen Raums und schafft eine stärkere Anbindung an den Geropark, der ebenfalls zurzeit neugestaltet wird.

"Der neugestaltete Hans-Jonas-Park ist für uns der Auftakt zur Attraktivierung der Innenstadt. Der einladende Charakter des Parks ist von der Hindenburgstraße aus zu sehen und bindet diesen und die am Park liegenden Institutionen VHS, Musikschule und STEP an die Innenstadt an. Diese Kultur- und Jugendnutzungen werden somit in ihrer Funktion gestärkt und im städtischen Leben präsenter, ", erklärt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin die städtebaulichen Zusammenhänge.

"Damit die Menschen den neuen Park annehmen, muss er ihnen ein vielfältiges Angebot machen, für Entspannung im Grünen ebenso wie für unterschiedliche Aktivitäten. Und natürlich müssen sich die Menschen wohl und sicher fühlen. Der neugestaltete Hans-Jonas-Park kann das leisten und hat das Zeug dazu, ein echter Lieblingsort in Mönchengladbach zu werden", sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Für mehr Sicherheit im Park wurde etwa die Hügelkuppe abgeflacht, damit Passanten jederzeit sehen können, wer ihnen entgegenkommt. Auch die gezielte Anordnung des Grüns und eine verbesserte Beleuchtung sorgen für gute Sicht und erhöhte Sicherheit. Freizeitangebote finden die Menschen nun etwa auf der Fläche, wo früher das Haus Zoar stand. Eine multifunktionale Sportfläche, das sogenannte "Omnistadium", bietet Platz für Fußball, Hockey, Basketball und Volleyball. Auch moderne Fitnessgeräte für Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht gibt es. Die Freilichtbühne zwischen Volkshochschule und Musikschule ermöglicht es, Veranstaltungen im Park durchzuführen. Direkt daneben kann man auf großen Rasen-Treppenstufen Platz nehmen oder sich an zwei langen Schaukeln zu neuen Höhen aufschwingen. Wer Ruhe sucht, findet sie an den Kunstwerken und Baumhainen, die im Park verteilt sind, oder im neuen Teegarten an der VHS. Sonnenhungrige und Picknicker können die Wiese am Sonnenhausplatz nutzen, während es die Kleinen stärker in den Parkbereich hinter dem STEP ziehen dürfte, wo an unterschiedlichen Angeboten gespielt und geklettert werden kann.

Das Projekt ist Bestandteil des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt Gladbach und Westend und wird mit EU-, Bundes- und Landeszuschüssen gefördert.