Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Dr. Peter Henkel, Dr. Karlheinz Wiegmann, Alexander Kirdorf und Dr. Walter Hauser halten gemeinsam einen Flyer und ein Smartphone fest. Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Dr. Peter Henkel, Dr. Karlheinz Wiegmann, Alexander Kirdorf und Dr. Walter Hauser halten gemeinsam einen Flyer und ein Smartphone fest.
Foto: © Stadt MG
Die Vorstellung der Industrieroute Rheinschiene mit Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Dr. Peter Henkel, Haus der Geschichte NRW, Düsseldorf, Dr. Karlheinz Wiegmann, Direktor Museum Schloss Rheydt, Alexander Kirdorf, Rheinische Industriekultur e.V., Köln Dr. Walter Hauser, Direktor der LVR-Industriemuseen, Oberhausen
01.10.2021
Aktuelles

Die Industrieroute Rheinschiene per App erkunden

Schon vor Corona wurde länger daran gearbeitet, nun wurde sie im TextilTechnikum Mönchengladbach öffentlich präsentiert, die Industrieroute Rheinschiene. Sie verbindet die sorgsam ausgewählten Standorte im ganzen Rheinland, die die industrielle Geschichte und Bedeutung der Region dokumentieren. Tatsächlich ist das Rheinland eine der bedeutendsten Industrieregionen mitten in Europa, auch wenn es kaum damit in Verbindung gebracht wird. Die neue Industrieroute Rheinschiene macht nun Industrie entlang des Rheins erlebbar. Neben den großen Hafenanlagen in Duisburg und Krefeld, den berühmten Rheinbrücken und den weltweit bedeutsamen Standorten der chemischen Industrie wartet die Industrieroute Rheinschiene mit weiteren, zum Teil weniger bekannten industriehistorischen Highlights auf. So entstand in Ratingen die erste Fabrik auf dem Kontinent und der Ottomotor wurde nicht in Stuttgart oder Detroit, sondern in Köln erfunden. Insgesamt wurden rund 60 Standorte zwischen Emmerich und Bonn ausgewählt, an denen Industriegeschichte lebendig wird. In Mönchengladbach, einem der wichtigsten Zentren der Textilindustrie, ist das TextilTechnikum mit dabei.

Die Industrieroute Rheinschiene lässt sich über die klassische Faltkarte, aber auch über eine neue App erschließen. Ein Infopoint dient der Bewerbung vor Ort, er ist zunächst im TextilTechnikum zu sehen. Außerdem wurde ein Webauftritt eingerichtet. Im Rahmen der Vorstellung der Route im TextilTechnikum wurden vor allem die weiteren Perspektiven beraten, weshalb auch Marketing- und Touristikexperten der beteiligten Standorte anwesend waren. Insbesondere soll sie in der künftigen Arbeit der Metropolregion Rheinland als Modellprojekt für den Kulturbereich eine wichtige Rolle spielen.

Vorbereitet wurde die Industrieroute von den Vertretern der rheinischen Industriekultur aus Köln und Düsseldorf, vom Rheinischen Industriemuseum des Landschaftsverbandes Rheinland und vom TextilTechnikum Mönchengladbach. Die Finanzierung erfolgte bislang im Wesentlichen durch die großzügige Unterstützung von Land und LVR.