02.04.2024
Aktuelles

Innenstädte kriegen Trinkwasserbrunnen, Ökotoiletten und Fahrradgaragen

Der Frühling kommt mit großen Schritten. Immer mehr Menschen sieht man dieser Tage bei schönem Wetter in den Straßen, auf den Plätzen und in den Grünanlagen der Stadt. Doch auch einige neue Angebote im öffentlichen Raum kommen in den nächsten Wochen und Monaten dazu, mit der die Stadt gemäß ihrer Strategie zu lebens- und liebenswerten Innenstädten beitragen möchte.

Trinkwasserbrunnen
In Zeiten des Klimawandels nimmt auch die Zahl der heißen Tage mit Temperaturen von 30 Grad und mehr stetig zu. Gerade in den Innenstädten entstehen dabei oftmals echte Hitzeinseln. Mit fünf kostenlosen Trinkwasserbrunnen möchten Stadtverwaltung, NEW AG und mags AöR deshalb einen Beitrag für den Gesundheitsschutz und die Lebensqualität in den beiden großen Innenstädten leisten. Die Brunnen werden ab April aufgestellt. Standorte sollen der Marienplatz und der Harmonieplatz in Rheydt sowie in Gladbach die untere und die obere Hindenburgstraße sein. Im Zuge seiner geplanten Umgestaltung soll zudem der Adenauerplatz künftig Standort für einen weiteren Brunnen sein.

Fahrradgaragen
Fahrradfahren ist ein wichtiger Baustein der dringend notwendigen Verkehrswende. Doch gerade fahrradbegeisterte Menschen sind oft mit hochpreisigen Rädern, E-Bikes oder Lastenfahrrädern unterwegs und scheuen das Risiko, diese im öffentlichen Raum abzustellen. Während es an den Bahnhöfen teils bereits überwachte Abstellmöglichkeiten für Zweiräder gibt (in Fahrradgaragen oder Radstationen), soll dieses Angebot nun auch in den Innenstädten entstehen. Geplant sind zum Start zunächst je sechs Garagen an zwei Standorten, nämlich in der Gladbacher Albertusstraße und der Rheydter Friedrich-Ebert-Straße. Gebucht und bezahlt werden soll die Nutzung per App. Und eine Ausweitung des Angebots ist schon geplant: Ein weiterer Standort für Fahrradgaragen soll in der Lüpertzender Straße geschaffen werden, wenn diese umgestaltet wird.

Ökotoiletten
Aufenthaltsqualität in den Innenstädten bedeutet auch, dass Menschen ihre Notdurft problemlos verrichten können. In Mönchengladbach funktioniert das über das Konzept der Netten Toilette. Mehr als 30 Toiletten in Gastronomiebetrieben, Geschäften oder öffentlichen Gebäuden machen dabei mit und können von Passantinnen und Passanten kostenfrei genutzt werden (https://stadt.mg/nette-toilette). Daneben wird die Stadt im Frühsommer je eine öffentliche Öko-Toilette in Rheydt und Mönchengladbach aufstellen. Die genauen Standorte sind noch in Klärung. Bei Ökotoiletten handelt es sich um vollständig autarke Systeme, die im öffentlichen Raum platziert werden können, ohne dass dafür Tiefbauarbeiten erforderlich sind. Ein Ziel der Aktion ist es, auch ein WC-Angebot für Menschen zu schaffen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation (z.B. Obdachlosigkeit oder Drogenkonsum) keine Nette Toilette aufsuchen können oder wollen.

Liebens- und lebenswerte Innenstädte und Ortszentren
Die Trinkwasserbrunnen, Ökotoiletten und Fahrradgaragen sind weitere Bausteine für lebens- und liebenswerte Innenstädte in Mönchengladbach. Im Rahmen der Zentrenstrategie hat es sich die Stadt zum Ziel gemacht, ganz unterschiedliche Maßnahmen zu initiieren und aufeinander abzustimmen, mit denen die Innenstädte von Gladbach und Rheydt ebenso wie die Ortszentren der weiteren Stadtteile belebt und in ihrem notwendigen Funktionswandel unterstützt werden. Dazu tragen beispielsweise eine gute Infrastruktur, städtebauliche Aufwertungen, neue Begrünungen und die Aufwertungen von Parkanlagen sowie soziale Angebote und attraktive Veranstaltungen bei.

Quelle: Stadt Mönchengladbach