Die Abschlusstabelle der vegan-freundlichsten Bundesliga-Stadien. Die Abschlusstabelle der vegan-freundlichsten Bundesliga-Stadien.
Foto: © PETA Deutschland e.V.
Die Abschlusstabelle der vegan-freundlichsten Bundesliga-Stadien.
06.06.2024
Aktuelles

PETAs Stadion-Ranking 2024: Borussia Mönchengladbach klettert ins Mittelfeld

Mönchengladbach / Stuttgart. Die Bundesliga-Saison 2023/24 ist seit wenigen Wochen beendet, doch eine Frage ist noch offen: Wer holt sich den Titel für das vegan-freundlichste Fußball-Stadion? Dafür hat die Tierrechtsorganisation PETA bereits zum 16. Mal das Angebot veganer Speisen in den Stadien aller Bundesligisten bewertet. Der BORUSSIA-PARK von Borussia Mönchengladbach belegt dabei Platz neun. RB Leipzig führt erstmals die Tabelle an.

„Eine gesunde, vegane Ernährung rückt im Hochleistungssport und damit auch für viele Fußballprofis immer mehr in den Fokus – unter anderem aufgrund schnellerer Regenerationszeiten“, so Steffen Lenhardt, Aktionskoordinator bei PETA. „Und auch immer mehr Stadiongäste legen Wert auf eine ethische und umweltfreundliche Verpflegung auf der Tribüne. Einige Bundesliga-Vereine haben bereits ein erstklassiges Angebot, während bei vielen anderen noch Nachholbedarf besteht.“

BORUSSIA-PARK im Mittelfeld
Mit elf Punkten teilen sich die Borussen punktgleich mit dem VfL Wolfsburg Platz neun. Im Vorjahr hatten die Fohlen mit nur 5 Punkten noch den vorletzten Platz belegt. Das Angebot veganer Speisen hat sich im BORUSSIA-PARK also deutlich verbessert. Fans kommen unter anderem bei Falafeln, Nuggets und Burger auf ihre Kosten – natürlich alles rein pflanzlich!

Die Bewertungskriterien
PETA hat den teilnehmenden Vereinen einen Fragebogen zum veganen Angebot in den Stadien zugesendet und die Bewertung basierend auf der Rückmeldung vorgenommen: Dabei gab es für hochwertige vegane Speisen drei Punkte – dazu zählen beispielsweise Falafel-Wraps oder Wok-Gerichte. Snacks wie Pommes frites oder Brezeln brachten den Vereinen je einen Punkt ein. Chips, Eis, Popcorn oder Schokoriegel wurden nicht berücksichtigt.

Quelle: PETA Deutschland e.V.