30.11.2022
Aktuelles

Stadt beteiligt sich an Initiative zur Absenkung des Umlagesatzes der Landschaftsumlage

Eine Initiative von 13 kreisfreien Städten, darunter auch Mönchengladbach, sowie zehn Kreisen und der StädteRegion Aachen setzt sich für eine deutliche Absenkung des Umlagesatzes der Landschaftsumlage ein, um die kommunalen Haushalte in 2023 nicht noch stärker zu belasten. Der Landschaftsverband verzeichnet für 2023 Mehrerträge in Höhe von 534,4 Millionen Euro. Der Wert, der sich aus der Modellrechnung ergibt, würde bei vollständiger Weitergabe an die Kommunen eine Senkung der Landschaftsumlage um 2,34 Prozentpunkte entsprechen. Der Umlagesatz könnte demnach also ohne Betrachtung weiterer Entwicklungen 14,31 Prozent betragen. Mit einer Senkung des Umlagesatzes – wie bisher diskutiert - um nur einen Punkt würde der Landschaftsverband lediglich rund 43 Prozent seiner gestiegenen Erträge zur Reduzierung der Umlagelast der Städte und Kreise im Rheinland nutzen. "Ich begrüße die Absicht, die Landschaftsumlage deutlich zu senken sehr und schließe mich der Forderung an, dass darüber hinaus die durch den Ukrainekrieg ermöglichte Bilanzierungshilfe 2023 des Landes umlageentlastend eingeplant wird", betont Stadtkämmerer Michael Heck.

Da im Doppelhaushalt 2022/2023 des Landschaftsverbandes Rheinland für das Jahr 2023 noch eine Landschaftsumlage in Höhe von 3,3 Milliarden Euro eingeplant wurde, ergibt sich bei einem Umlagesatz von 15,65 Prozent keine Entlastung, sondern eine weitere Belastung in Höhe von etwa 250 Millionen Euro. Gegenüber 2022 bedeutet dies sogar eine Mehrbelastung von rund 368 Millionen Euro für die Mitgliedskörperschaften.