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Ausstellungseröffnung Ergebnisse Schlaun Wettbewerb
Ausstellungseröffnung Ergebnisse Schlaun Wettbewerb (Foto: PMG)

Ausstellungseröffnung Ergebnisse Schlaun Wettbewerb

Angehende Architekten und Stadtplaner liefern beim Schlaun-Wettbewerb frische Ideen für den Berliner Platz und angrenzende Bereiche

Ergebnisse des Schlaun-Wettbewerbs in der Sparkasse am Bismarckplatz bis zum 6. August zu sehen. Studentischer Ideenwettbewerb liefert „frischen Wind“ für die Diskussion um die zukünftige städtebauliche Entwicklung des Bereichs zwischen Berliner Platz, Sonnenhausplatz und Europaplatz.
Eisenbahntrassen auf Säulen, ganze Bereich in Gedanken abreißen und neu überplanen, eine grüne Schneise vom Geroweiher bis zur Seestadt mg+ - all das ist bei einem Städtebau- und Architekturwettbewerb für Studenten möglich. Und so haben einige Teilnehmer des Schlaun-Wettbewerbs auch diese gedankliche Freiheit genutzt.
 
Ihre Ideen und Pläne sind seit heute (23. Juli) in der Kundenhalle der Stadtsparkasse am Bismarckplatz zu sehen. Bis zum 6. August  gibt es eine Ausstellung mit den prämierten Arbeiten des Schlaun-Wettbewerbs. Studierende und junge Planer in den Fachrichtungen Städtebau und  Architektur haben sich bei diesem Wettbewerb Gedanken über kreative und innovative Lösungen für die Weiterentwicklung dieses Bereichs der Stadt gemacht. "Ich denke, hier sind wirklich viele interessante Ansätze für die Zukunft der Stadt dabei, die mit etwas dazu beitragen können, eine liebenswerte Innenstadt zu gestalten, die wiederum auch noch mehr Menschen von außen anziehen wird", sagt der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Mönchengladbach, Hartmut Wnuck.
 
Das Wettbewerbsgebiet für die Teilaufgabe Städtebau lag im Dreieck zwischen dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof, dem Berliner Platz und dem Minto. Für die Teilaufgabe Architektur bestand das Wettbewerbsgebiet aus dem Berliner Platz und dessen näherem Umfeld. Hier sollte das ehemalige Hallenbad und das GWSG-Gebäude überplant und Nutzungen für Büro, Dienstleistungen sowie Wohnen in unterschiedlicher Größenordnung entwickelt werden. Und da kein Durchgangsverkehr mehr auf der Stepgestraße möglich ist, ist hier im wahrsten Sinne des Wortes viel gedanklicher Spielraum. So könnten nach einem Plan Gebäude auf der Mitte der ehemaligen Verkehrsachse angesiedelt werden und daneben wäre dann auf der einen Seite noch genug Raum für einen Spielplatz oder für einen Gemeinschaftsgarten. Eine weitere Idee wäre den Grünzug vom Hans-Jonas-Park bis hin zur Lüpertzender Straße auszuweiten und daran grenzt dann ein rampenartiges Gebäude, in dem Kultureinrichtungen Platz finden könnten.
 
Für das Wettbewerbsgebiet selbst bestanden bisher erst wenige Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung. Hier liefert der Schlaun-Wettbewerb der Stadt Mönchengladbach Ansätze für eine qualitätsvolle Weiterentwicklung dieses Stadtteils. "Der Schlaun-Wettbewerb reiht sich zeitlich hervorragend in die aktuellen Planungen für die nähere Umgebung ein und verbindet die räumlich angrenzenden Konzepte der Stadt Mönchengladbach wie den Rahmenplan Abteiberg und das Impulsprojekt Seestadt mg+" so der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr.-Ing. Gregor Bonin. "Natürlich lassen sich diese Pläne nicht eins zu eins umsetzen, aber vielleicht kann man einzelne Ideen nutzen. Und sie helfen uns dabei, auch eigene Überlegungen noch einmal zu überdenken, um nachher das bestmögliche Ergebnis für unsere Stadt zu erzielen."  Die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit noch einmal zu präsentieren, sei dabei auch wichtig:. "Ein offener neuer Blick von außen auf diese Stadt kann auch dabei helfen, unseren eigenen Blick auf diese Stadt zu weiten und Menschen dafür zu begeistern, welche Entwicklungsmöglichkeiten diese Stadt  hat und die Begeisterung dafür zu teilen."
 
Weitere Informationen können im Internet unter www.moenchengladbach.de sowie unter www.schlaun-wettbewerb.de abgerufen werden.

Foto: v.l.n.r.: Taco de Marie (Stadtplaner), Dr. Gregor Bonin (Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter), Ludger Theunissen (Controller Dezernat VI), Annette Bonin (CDU Sprecherin im Planungs- und Bauausschuss) und Hartmut Wnuck (Vorstandsvorsitzender Stadtsparkasse MG)

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