Oktober 2018

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Bestatter Markus Forg führt Bestattungsinstitute in Erkelenz, Wassenberg und Wegberg. Foto: Bestattungen Markus Forg
Bestatter Markus Forg führt Bestattungsinstitute in Erkelenz, Wassenberg und Wegberg. Foto: Bestattungen Markus Forg

Stille Tage im November: Trauer braucht Raum

Der Bestatter Markus Forg führt die Institute Forg Bestattungen (Erkelenz), Joerißen Bestattungen (Wegberg) und Forg Bestattungen ehemals Willms (Wassenberg). Er betont die Bedeutung der Trauertage im Herbst.

Die Erinnerung die Verstorbenen aus Familie und Freundeskreis ist bei den allermeisten Menschen jederzeit wach. Aber umso deutlicher tritt diese Erinnerung zu bestimmten Tagen in den Vordergrund: Neben Geburtstagen und Feiertagen sind dies oftmals die sogenannten Stillen Tage, die im November begangen werden. „Allerheiligen, Allerseelen, Volktrauertag, Totensonntag: Der November ist traditionell geprägt von diesen Trauer- und Gedenktagen. Daher hat der November seinen Beinamen als Trauermonat. Bevor die Adventszeit auf Weihnachten herüberleitet, sind wir alle noch einmal aufgefordert, den Tod als den festen Bestandteil des menschlichen Lebens wahrzunehmen und unserer Erinnerung besonderen Raum zu geben", sagt Markus Forg, Inhaber der Bestattungsinstitute Forg Bestattungen (Erkelenz), Joerißen Bestattungen (Wegberg) und Forg Bestattungen ehemals Willms (Wassenberg). Damit ist er einer der größten Bestatter im gesamten Kreis Heinsberg.

An diesen Tagen seien die Friedhöfe in der Regel besonders gut gefüllt, beobachtet Markus Forg. Das zeigt dem Bestatter, dass Grabstellen als Erinnerungsorte von besonderer Bedeutung sind. „Als erfahrene und fachlich gut ausgebildete Bestatter wissen wir, dass Trauer und Erinnerung Raum brauchen. Das Grab ist der herausragende Anlaufpunkt für Hinterbliebene. Dorthin kehren sie immer wieder zurück, um den Verstorbenen zu gedenken und sie auch über das Leben hinaus zu begleiten.“

Daher ist Markus Forg der festen Überzeugung, dass der Gestaltung der Bestattung und der Grabstelle besondere Bedeutung zukommt. „Wir nehmen uns die Zeit, mit den Menschen im Rahmen der Bestattungsvorsorge oder mit den Hinterbliebenen im akuten Trauerfall die Details genau zu besprechen. Denn dies führt dazu, dass die Bestattung als würdevolles Ereignis im Gedächtnis bleibt, das dem Verstorbenen und seinem Leben entspricht – und vor allem, dass das Grab langfristig ein Erinnerungsort bleibt, den man gerne besucht.“

Der erfahrene Bestatter betont, dass heute eine Vielzahl von Bestattungsarten zur Verfügung stehen. Es müsse nicht immer das klassische Reihenwahlgrab sein, sondern auch im Rahmen der Feuerbestattung seien dank Urnenstelen, Wiesengräbern, Friedwäldern und anderen Formen eine würdige Abschiednahme und dauerhaftes Andenken möglich. „Wir stellen natürlich die verschiedenen Möglichkeiten vor und ermitteln dann, welche Form den individuellen Vorstellungen am nächsten kommt. Und selbstverständlich kennen wir auch die Vor- und Nachteile, zum Beispiel hinsichtlich Pflegeaufwand oder der Verwendung von Grabschmuck.“
Von einer anonymen Bestattung rät Markus Forg übrigens ab. Auch wenn diese Form immer mehr Menschen attraktiv erscheine, um die Hinterbliebenen zu entlasten, nehme sie doch die Möglichkeit, an einem festen Ort zu trauern. Pflegeleichte Möglichkeiten gebe es genug, unter anderem in den verschiedenen Grabeskirchen der Region, mit denen Markus Forg zusammenarbeitet. „Und wenn sich ein Mensch aktiv für die anonyme Beisetzung entscheidet, muss er dies schriftlich niederlegen. Sonst kann diesem Wunsch nicht entsprochen werden“, sagt der Bestattungsunternehmer.

„Unsere Aufgabe als Bestatter und vertrauter Partner für die schwerste Zeit ist es, für eine Erinnerungskultur am Grab zu sorgen, die auch weit über die Gedenktage im November herausreicht“, fasst Markus Forg zusammen.

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