Anke und Sandra sitzen auf einem Zahnarztbehandlungsstuhl im EscapeRoom, eine der Beiden spielt eine Behandlung bei der anderen. Anke und Sandra sitzen auf einem Zahnarztbehandlungsstuhl im EscapeRoom, eine der Beiden spielt eine Behandlung bei der anderen.
Foto: © Andre Kaiser
01.11.2021
Freizeit

Ankes (R)Auszeit - Blutiges Erwachen

HINDENBURGER auf Tour

Redaktion: Anke Molitor

Hallo zusammen, ich bin Anke, 41 Jahre alt und Mitglied des HINDENBURGER Teams. Familie und Freunde sagen mir liebevoll nach, ich hätte „Hummeln im Hintern“. Hier darf ich diese rauslassen und hoffe, dass ich Sie dazu inspirieren kann, mal etwas Neues auszuprobieren. Getreu dem Motto: Unsere Heimat hat vieles zu bieten und es gibt immer etwas zu entdecken.

Gruseln Sie sich auch so gerne wie ich? Ich liebe es mich zu erschrecken und gucke unheimlich gerne jede Art von Horrorfilm. Auch wenn ich dann so manche Szene unter meiner Decke versteckt erlebe, erfreue ich mich an dem Erschaudern und an dem entspannten Gefühl danach.

Also war es für mich vollkommen klar, dass ich mich bei Ankes (R)auszeit zum Thema „Escape Room“ für den mit dem Titel „Blutiges Erwachen“ entscheide. Bei meiner Freundin Sandra, die mich dieses Mal begleiten sollte, brach direkt leichte Panik aus, da Ihr Grusel-Level doch ein wenig niedriger angesiedelt ist als meines. Aber, mitgehangen mitgefangen, sagt man doch so schön und so ging es für uns an einem verregneten Nachmittag im Oktober auf zur ExitZone, dem Anbieter für Escape Rooms in Mönchengladbach.

Schön gelegen im KönigsKarree, auf dem Gelände einer historischen Baumwollspinnerei aus den Jahren 1890 und 1908, befindet sich die ExitZone zusammen mit der LaserZone im ersten Stock von einem der historischen Gebäude.

Erstmal vielleicht für diejenigen, die das Wort Escape Room heute zum ersten Mal gehört haben, eine generelle Erklärung. Bei einem Escape Room handelt es sich um einen themenbezogenen Raum, in dem man, unter Zeitdruck, verschiedene Rätsel und Aufgaben lösen muss.

In der ExitZone in Mönchengladbach kann man sich zwischen drei Themenräumen entscheiden: „Die Zauberschule“ mit FSK 8, „Der Schatz des Halblings“ mit FSK 10 und „Blutiges Erwachen“ mit FSK 16.

Dort angekommen wurden wir nett von Andre begrüßt, der uns die Spielregeln erklärte und uns den schaurig eingerichteten Raum zeigte. Andre sagte uns, dass er uns jederzeit sehen und hören kann und uns, wenn wir mal gar nicht weiterwissen, Tipps geben könne... Und dann waren wir alleine in dem Untersuchungszimmer einer längst verlassenen Nervenheilanstalt mit blutbeschmierten Wänden und kuriosem Inventar. Die ersten paar Minuten verstrichen, da wir uns ein wenig sammeln mussten um unsere Aufregung in den Griff zu bekommen. Dann machten wir uns im Halbdunkel auf die Suche nach ersten Hinweisen. Gar nicht so einfach, da man gar nicht weiß, wonach man suchen soll…

Da ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten möchte, um Ihnen die Spannung nicht zu nehmen, werde ich bei der Beschreibung nicht ins Detail gehen. Ich sage nur so viel: es gab auf jeden Fall den ein oder anderen Schockmoment.

Im Nachhinein würde ich sagen, dass wir uns vielleicht doch einen etwas leichteren Raum hätten aussuchen sollen, da wir zwischendurch des Öfteren Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Spaß gemacht hat es aber auf jeden Fall und es wird mit Sicherheit auch nicht mein letzter Escape Room gewesen sein. Vielleicht probiere ich beim nächsten Mal „Die Zauberschule“ aus. Dieser Raum ist ab 8 Jahren freigegeben und ist somit bestimmt auch etwas für meine Tochter, die mit ihren 9 Jahren ein riesengroßer Harry Potter Fan ist.

Mein Dank geht an dieser Stelle an Andre von ExitZone, der uns sehr nett mit Rat und Tat zur Seite stand und sich auch als Teilzeit-Fotograf ganz gut gemacht hat. Danke sagen möchte ich auch meiner Freundin Sandra, der perfekten Rätselbegleitung.

Infos und Tickets unter:
www.exitzone.de/moenchengladbach

Bis zur nächsten (R)Auszeit,
Anke