Gründer und „Eisdealer“ Michael Bahrke und Hindenburger-Redakteurin Jessica Sindermann stehen in der Eisdiele "Die Eisdealer" Gründer und „Eisdealer“ Michael Bahrke und Hindenburger-Redakteurin Jessica Sindermann stehen in der Eisdiele "Die Eisdealer"
Foto: © Jessica Sindermann
Gründer und „Eisdealer“ Michael Bahrke im Gespräch mit Hindenburger-Redakteurin Jessica Sindermann
01.08.2021
Gastronomie

Drei Jahre „Die Eisdealer“

Ein Start-Up mit Erfolg!

Redaktion: Jessica Sindermann

Sommer, Sonne, Sommerferien – Was da auf keinen Fall fehlen darf? Ein erfrischendes Eis von den „Eisdealern“, die 2019 von unseren Lesern zur besten Eisdiele der Stadt gewählt wurden! Seit drei Jahren überzeugt das Start-Up im Herzen von Mönchengladbach nun mit seiner Vielfalt an natürlichem Eis, frei von Geschmacksverstärkern, Farb- und Konservierungsstoffen und verwöhnt seine Kunden regelmäßig mit den neusten Kreationen. Von „Crunchy Caramel“, über „Salted Triple Almond“ bis hin zum herkömmlichen Vanilleeis ist für jeden Eisliebhaber etwas dabei. Was einst mit einer Idee und einer Powerpoint Präsentation begann, hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Eismanufaktur mit bemerkenswertem Sortiment entwickelt. Wie es 2018 zur Gründung kam und was sich seitdem getan hat, verrät der Geschäftsführer und Gründer Michael Bahrke im Interview!

HINDENBURGER: Wie ist es zur Gründung gekommen?

Michael Bahrke: Die Idee hat mich damals bereits seit zehn Jahren begleitet. Schon immer hatte ich eine Affinität zu Eis, die sich im Laufe der Jahre immer mehr zu einer Leidenschaft entwickelte. Als intensiver Stadtreisender hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht, in den unterschiedlichsten europäischen Städten (Krakow, Stockholm, Lissabon, Rom) die spannendste Eisdiele zu finden. Jedoch bin ich nicht einfach wild losgelaufen, sondern habe mich an Bewertungsportalen im Netz orientiert. So kam ich in den Genuss außergewöhnlichster Eiskreationen und verliebte mich in frisch gebackene Waffelhörnchen. All meine Erkenntnisse und Erlebnisse der letzten 10 Jahre habe ich verrückterweise in einer Powerpoint Präsentation festgehalten sodass sich vor der Gründung der „Eisdealer“ eine 100 Seiten lange Präsentation angesammelt hatte. Als ich dann berufsbedingt nach Mönchengladbach kam, bin ich zufällig auf das an der Sandradstraße freigewordene Ladenlokal aufmerksam geworden und dachte „Jetzt oder nie. Wenn du das jemals wirklich umsetzten möchtest, dann wirst du keine besseren Voraussetzungen finden als dort. Entweder du wagst es jetzt, oder du löschst endlich diese verdammte Powerpoint-Präsentation!“ Und den Rest der Geschichte können Sie sich denken…

HINDENBURGER: Was unterscheidet die Eisdealer auch heute noch von vielen anderen Eisdielen? Was macht Ihre Produkte einzigartig?

Michael Bahrke: Da muss ich gar nicht lange überlegen! Ich würde sagen circa 80 Prozent aller Eisdielen in Deutschland stellen ihr Eis nicht selbst her, wir hingegen schon! In unseren Eissorten ist auch wirklich das drin, was draufsteht. Frische Früchte, Zucker, Milch, Sahne, Quark… anstatt Fertigmischungen und verarbeitete Produkte aus Tüten. Wir stellen rein natürliche Eissorten her ohne Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe, kochen von der Karamell- bis hin zur Erdbeersoße alle Soßen selbst und fertigen die Waffelhörnchen Tag für Tag frisch vor den Augen unserer Kunden. Klingt sehr banal, ist aber leider alles andere als Standard und ich denke, das macht die Eisdealer so einzigartig!

HINDENBURGER: Wie hat sich das Unternehmen in den letzten drei Jahren weiterentwickelt?

Michael Bahrke: Gestartet haben wir zunächst als kleine, klassische Eisdiele ohne Sitzplätze, lediglich zwei Sitzbänke vor der Tür gab es. Zu Beginn des ersten Lockdowns im letzten Jahr gab es dann den großen Wendepunkt: Nachdem der Lockdownbeginn exakt auf den Tag der geplanten Wiedereröffnung nach dem Winter fiel, mussten wir umstrukturieren und haben einen Lieferdienst eingeführt. Bereits 24 Stunden nach der Verkündung waren wir komplett ausverkauft! Dann folgte irgendwann der zweite Lockdown, mein Handy klingelte und EDEKA Endt bot mir an, unser Eis in ihrer Filiale zu verkaufen. Das war zwar völliges Neuland und wir mussten uns zunächst einmal damit auseinandersetzen, was für den Vertrieb im Einzelhandel notwendig ist, aber so kam es, dass wir plötzlich bei Edeka in der Filiale gelistet waren! Und kurze Zeit später auch bei den „Purinos“ auf der Dessertkarte. Der nächste große Schritt für das Unternehmen ist der Umzug in das neue, größere Ladenlokal auf der Albertusstraße 26 nahe des Adenauerplatzes, in dem wir unsere Kunden ab diesem Monat begrüßen. Dadurch passen wir uns der zuvor beschriebenen Entwicklung und benötigten Produktionsmenge an.

HINDENBURGER: Welche Ziele verfolgen Sie für die Zukunft? Worauf können sich alle Eisliebhaber freuen?

Michael Bahrke: Ich denke definitiv erstmal auf das neue Ladenlokal! Und die Ideen gehen uns auch nicht so schnell aus… Ich würde gerne darauf hinarbeiten, unser Eis viel mehr zu den Menschen zu bringen. In „Foodtrucks“ an besondere Orte, so wie es unser Eis jetzt auch am Dürener Badesee zu kaufen gibt. Für Firmenfeiern, Familienfeste, Hochzeiten etc. arbeiten wir an einem Cateringangebot mit „Eisfahrrad“, das auch gemietet werden kann. Und natürlich könnte ich mir weitere Eisdealer-Läden für die Zukunft gut vorstellen! Aber das lasse ich auf mich zukommen…

HINDENBURGER: Wir können uns also auf das Verkosten vieler weiterer, außergewöhnlicher Eiskreationen in neuem Ambiente freuen! Herr Bahrke, herzlichen Dank für die Enthüllung der Unternehmensgeschichte und Zukunftsideen der Eisdealer!


Die Eisdealer
Albertusstraße 26 (neu)
41061 Mönchengladbach
facebook.com/DieEisdealerMG
www.dieeisdealer.de