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MEDIZIN+CO

MEDIZIN+CO 02/2020

GESUNDHEITSBERUFE 2020

GESUNDHEITSBERUFE 2020
Foto: © Matthias Stutte
Foto: © Matthias Stutte

Möge die Macht mit Dir sein

Kobie van Rensburg erzählt Mozarts „Die Zauberflöte“ mit Elementen aus dem Fantasy-Epos „Star Wars“.

Redaktion: Susanne Jordans

Wer Kobie van Rensburgs Inszenierungen für das Theater Krefeld und Mönchengladbach kennt, der weiß, dass der Regisseur ein Faible für Videoarbeiten und Blue-Screen-Technik hat, die er im Laufe der Jahre immer mehr verfeinern konnte. Unter anderem sahen die Zuschauer eine knallbunte Version von Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ – bei der mittels Blue Screen virtuelle Bühnenräume im 1960er-Jahre-Look entstanden, und die Sänger per Kamera auf die Leinwand projiziert wurden.

Ein Höhepunkt und zugleich der Abschluss dieses Konzepts ist jetzt Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ auf der Mönchengladbacher Bühne.

Unter großem Jubel war mit dieser Oper schon die Spielzeit 2018/19 im Theater Krefeld eröffnet worden. Van Rensbug bedient sich bei seinem Konzept mit einem Augenzwinkern bei Science-Fiction-Klassikern wie „Star Wars“ und versetzt Mozarts mystische Abenteuergeschichte in die Welt der Jedi Ritter. Dafür hat er das Werk kräftig entstaubt und gemeinsam mit Dirigent Diego Martin-Etxebarria musikalisch eine Fassung entwickelt, die leicht und frisch daherkommt.

Die Möglichkeiten, die sich dem Regisseur durch den High-Tech-Einsatz bieten, sind vielfältig: Die Zuschauer erleben die Sänger in mehreren Perspektiven; Ortswechsel, wie sie im Libretto vorgesehen sind, können rasant vollzogen werden. Sie sehen die Projektionen auf der Leinwand und gleichzeitig das „Making of“ – also das Geschehen auf der Bühne. Und in welcher Inszenierung fliegt Prinz Tamino schon durch einen Asteroidensturm, wo sonst singt die Königin der Nacht ihre berühmte Arie im Darth-Vader-Outfit, oder an welchem anderen Ort wuseln knuddelige Ewoks über die Bühne?

Diese „Zauberflöte“ eignet sich deshalb nicht nur für gestandene Opernliebhaber, sondern auch für Operneinsteiger, die Lust auf ein besonderes Regiekonzept und auf ungewöhnliche Technik-Effekte haben.

Nach vielen ausverkauften Krefelder Vorstellungen kommt „Die Zauberflöte“ im Januar 2020 endlich auch ins Theater Mönchengladbach.

Foto: © Matthias Stutte
Foto: © Matthias Stutte

Das besondere Angebot: Kunst & Kost

Auch in der Spielzeit 2019/20 bereitet das Theater Mönchengladbach seinen Besuchern in Kooperation mit der Theaterbar wieder genussvolle Theaterabende, indem es den Vorstellungsbesuch um wunderbare Gaumenfreuden ergänzt. Das Essen wird jeweils ab eineinhalb Stunden vor Vorstellungsbeginn in der Theaterbar (Gartenseite) serviert. Das Arrangement enthält neben der Eintrittskarte jeweils vor der Vorstellung einen „Theaterteller“ mit fünf verschiedenen Sorten Fingerfood und ein Glas Sekt. In der Pause wird ein Theatercocktail gereicht.

Die nächsten Kunst & Kost Termine für „Die Zauberflöte“ sind am Sa. 18. Januar (Premiere), Mi. 22. und Fr. 31. Januar 2020. Buchungen und Info an der Theaterkasse Mönchengladbach unter 02166/6151-100.

Die Zauberflöte
Die Zauberflöte

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Musikalische Leitung: Diego Martin-Etxebarria
Inszenierung, Kostüme und Video: Kobie van Rensburg
Bühne: Steven Koop
Choreinstudierung: Michael Preiser
Dramaturgie: Ulrike Aistleitner

Termine:
Soiree
Mittwoch, 15. Januar 2020, 19.30 Uhr,
Theater Mönchengladbach, Theaterbar

Premiere
Samstag, 18. Januar 2020, 18 Uhr,
Theater Mönchengladbach, Große Bühne

Weitere Termine
Januar
Mittwoch, 22.01.
Freitag, 24.01.
Freitag, 31.01.

Februar
Sonntag, 02.02.
Dienstag, 11.02.
Donnerstag, 13.02.
Samstag, 15.02.

März
Samstag, 07.03.
Sonntag, 29.03.

April
Freitag, 17.04.
Sonntag, 19.04.

Mai
Donnerstag, 07.05.

Infos & Tickets
sind erhältlich auf www.theater-kr-mg.de und an der Theaterkasse unter 02166 - 61 51 100.
Alle Aufführungen finden im Theater Mönchengladbach, Odenkirchener Straße 78, in 41236 Mönchengladbach statt.

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